Assassin’s Creed Chronicles Test: Intermezzo für Schleich-Fans

Gepostet am von zediron
Assassin's Creed: Chronicles Test: Zaaaack, Arbaaz Mir zersäbelt im Indien-Teil von Assassin's Creed Chronicles Gegner stilecht mit Säbel.

Assassin’s Creed Chronicles Test: Und zaaaack: Arbaaz Mir zersäbelt im Indien-Teil von Assassin’s Creed Chronicles Gegner stilecht mit Säbel.

 

Assassin’s Creed Chronicles Test: Intermezzo für Schleich-Fans

Drei Abenteuer in einem und eine neue Perspektive einer Erfolgsreihe: Assassin’s Creed Chronicles.

Assassin’s Creed kann eine Frischzellenkur gebrauchen. Das dachte sich wohl Spieleverlag Ubisoft, als sie ihre Erfolgsreihe auf ungewohnte Pfade schickten. Statt einer zeitlichen Epoche, durch die sich ein Held in einem opulenten dreidimensionalen Abenteuer schlägt, gibt es bei Assassin’s Creed Chronicles gleich drei, statt drei Dimensionen gibt es nur zwei und statt einem Helden gibt es drei.

Mit Shao Jun besuchen wir das China zur Zeit der Ming-Dynastie, mit Arbaaz Mir geht es ins Indien der frühen Kolonialzeit und Nikolaï Orelov erlebt sein Abenteuer nach den Wirren der Oktoberrevolution im Russland von 1918. Welches Abenteuer wir starten, ist praktisch egal. Digital sind alle Versionen unabhängig voneinander erschienen. Erst die jetzt erschienene Verkaufsversion fasst die Abenteuer in einer Trilogie zusammen.

Gemein haben die Abenteuer einiges. In jedem durchlaufen wir verschiedene Level, brav von links nach rechts. Wie bei einem klassischen zweidimensionalen Jump’n’Run eben so üblich. Probleme bereiten uns dabei die Wachen, denn weder Shao Jun, Arbaaz Mir noch Nikolaï Orelov sind besonders schlagkräftig unterwegs. Bei Assassin’s Creed Chronicles entscheiden Schleichfähigkeiten über Wohl und Wehe der Protagonisten. Mit brachialer Gewalt, wie in den Hauptteilen der Erfolgsreihe machbar, kommen wir in Chronicles nicht weiter.

 

Assassin’s Creed Chronicles Test: Der Killer lauert am Telefon

Dafür gibt uns die Trilogie allerdings genügend Möglichkeiten an die Hand, um von den Wachen unentdeckt zu bleiben. Wir können uns hinter Grasbüschen verstecken, Gegner mit Pfiffen auf falsche Fährten locken oder Häuserwände emporkraxeln und von hinten tödlich meucheln. Zusätzlich können alle drei Assassinen auch in die Tiefe des Raumes dringen. Kenner sprechen so von einem 2,5D-Format. Nikolaï Orelov hat zudem Zugriff auf ein Telefon und kann Wachen mit Scherzanrufen weglocken. Nett. Verfolgungsjagden sorgen für Abwechslung in den Levels.

Optisch läuft Assassin’s Creed Chronicles unter “ganz nett”. Ubisoft gewährt jedem Spiel einen landestypischen Look. Indien ist enorm farbenfroh, in Russland dominieren rot und grau. Die chinesischen Level sehen gar aus wie mit Aquarellfarben gemalt. Das ist schick. Von der technischen Seite sieht man der Reihe aber an, dass Ubisoft nicht das ganz große Geld investiert hat. Das ist leider bei den Storys auch nicht geflossen. In jeder Epoche haben Assassinen und Templer Ärger miteinander, immer gibt es einen Gegenstand, den der Protagonist haben will. Gähn. Die Geschichte versteckt Ubisoft auch noch unauffällig in Menüs. Schade.

Die drei Teile bieten etwa 20 Stunden Spielzeit. Das ist ordentlich. Sogar fast zu lang, weil sich die drei Teile weitestgehend gleich spielen. Glücklicherweise sind alle drei Teile digital auch einzeln erhältlich.

 

Fazit: Für zwischendurch ganz nett, aber ein Teil hätte gereicht.

 

Mein Assassin’s Creed Chronicles Test ist am 20. Februar 2016 im Sonntagsblatt der Emder Zeitung erschienen.

 


 

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