Let’s plays

Gepostet am von zediron
Mein Trine 2 Let's play mit Peaches und Toppa gehört zu meinen witzigsten.

Mein Trine 2 Let’s play mit Peaches und Toppa gehört zu meinen witzigsten.

 

Let’s plays: Das verbirgt sich hinter den Vorspielern

Es ist ein neuer Trend, der sich seit Ende der 2000er-Jahre in Deutschland Bann bricht: Let’s plays. Übersetzt heißt Let’s play etwa soviel wie “Lasst uns spielen”, egal ob Online– oder Offline-Games. Spieler nehmen ihre Gamesessions auf, kommentieren das Erlebte oder erzählen über ihren Alltag. Das Ergebnis wird anschließend auf YouTube und Co. hochgeladen und so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das kommt an: Berühmte Produzenten wie Gronkh und Sarazar erreichen ein Millionenpublikum.

 

Grundvoraussetzungen für Let’s plays

Let’s plays laden zum Nachmachen ein. Entscheidend dafür sind die geringen Hürden, die sich vor angehenden Vorspielern aufbauen. Über einen aufnahmefähigen PC verfügen Gamer in der Regel ohnehin, die Playstation 4 und die Xbox One liefern die Aufnahmefähigkeit frei Haus. Ein Mikrofon gehört ebenso zur Grundausstattung jedes PC- oder Konsolenspielers. Abstand nehmen sollten Interessierte allerdings von knallbunten – und überteuerten – “Gaming-Headsets”. Die sind qualitativ meistens deutlich schlechter als andere Lösungen. Aufnahmeprogramme gibt es zudem für wenig Geld oder manche komplett gratis. Eine grundlegende Erläuterung, welche technischen Voraussetzungen für Let’s plays gegeben sind, wird auf diesem Blog peu à peu entstehen.

 

Juristische Fallstricke

Wichtig sind die juristischen Spielregeln für Let’s plays, schließlich handelt es sich bei Games um lizenzrechtlich geschützte Güter, die nicht ungefragt einem breiten Publikum gezeigt werden dürfen. Es ist erforderlich, sich an die diversen Publisher zu wenden, die die Rechte an den Spielen halten. Wichtig ist auch, ob mit den Videos Geld verdient werden soll, also eine Monetarisierung via Werbung angedacht ist. Eine grundlegende Liste, wie die einzelnen Publisher ihre Rechte handhaben, finden Interessierte hier. Im Zweifelsfall empfiehlt sich für aber für jeden, der eigene Videos für YouTube anfertigen möchte, immer der direkte Weg zu den Community-Manager der einzelnen Unternehmen. Die sind in der Regel vollkommen unproblematisch und helfen gerne.

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