Heuschnupfen: Was (mir) hilft – was nicht

Gepostet am von zediron
Gräser-Pollen fehlen noch zu meinem Heuschnupfen-Glück.

Gräser-Pollen fehlen noch zu meinem Heuschnupfen-Glück.

 

Heuschnupfen: Was (mir) hilft – was nicht

Disclaimer: Diese Empfehlung ist rein subjektiv. Sie ist in keiner Weise von Daten gedeckt, sondern stellt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen mit den angegebenen Produkten dar. Es gibt keinerlei Gewissheit, dass die Produkte bei Euch genauso wirken wie bei mir. Sprecht, bevor Ihr Produkte ausprobiert, unbedingt mit Eurem Arzt oder Apotheker. 

 

Samstag war es wieder soweit. Ich dachte, es hätte noch Zeit. Ich dachte, es finge etwas später an. Aber nein, Samstag ging das Nasekribbeln los, meine Augen nahmen eine zarte dunkelrote Färbung an, sie tränten, juckten. Ich bin Milhouse. Quasi. Nur ohne Shorts, Hornbrille und blaue Haare. Ich nieste: Heuschnupfen. Ich dachte, es sei noch nicht gravierend genug, ich dachte, ich könnte auch am Montag meine obligatorischen Medis holen. War natürlich ein Fehler. Sonntag wurden die Beschwerden deutlich schlimmer – und Sonntagabend war ich auf dem Bosse-Konzert in Aurich. Zum Glück verschonte mich mein Heuschnupfen immerhin am Abend.

Wer mich in den letzten 20 Jahren im Frühjahr getroffen hat, der könnte mitbekommen haben, dass ich auf Frühblüher wie Birken nur mäßig gut zu sprechen sind. Ich mag sie nicht. Gräser-Gewächse mag ich auch nicht. Vor allem im Sommer nicht. Das heißt, ich nehme zu Beginn des Jahres die Frühblüher mit und arbeite mich den kompletten Sommer durch die Gräser-Pollen.

Immer dabei: Antiallergisches Nasenspray, Augentropfen, Taschentücher.

 

Jede Menge Medis gegen Heuschnupfen ausprobiert…

Jetzt gibt es eine ganze Reihe an Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem. Cetirizin-Tabletten, zum Beispiel: Sie helfen mir mit einem sehr durchwachsenen Ergebnis. Mal mehr, mal weniger, nie wirklich gut. Es gibt auch Loratadin-Tabletten. Die haben mir noch weniger geholfen, so ziemlich gar nicht. Von Allergodil gibt es Nasenspray und Augentropfen. Allergodil klingt zumindest, als müsste es helfen. Tun die Augentropfen auch, das Nasenspray blieb vollkommen ohne Wirkung.

Dann gibt es auch exotischere Hilfen. Honig von Imkern aus der nahen Umgebung, zum Beispiel. Schmeckt gut. Aber eine Wirkung gegen meine Allergie habe ich nicht festgestellt. Nasenduschen sind auch eine schöne Sache. Wenn man auf triefenden Rotz im Waschbecken steht, zumindest. Eine Wirkung außer einer feuchten Nase konnte ich da auch nicht feststellen.

Dann gibt es die aufwendigeren Behandlungen. Die Spritzenbehandlung, unter anderem. Über einen Zeitraum von drei Jahren bekommt man in regelmäßigen Abständen Spritzen mit hochkonzentrierten Allergenen (die Stoffe, die die lästigen Wirkungen auslösen) injiziert. Ist erstens aufwendig, zweitens erleichtert sie die Probleme aber. Sie entfernt sie nicht, hat es aber gebessert: Immerhin.

Eigenblutbehandlung bietet der Heilpraktiker an. War mir aber entschieden zu teuer. Das Angebot bewegte sich damals nah am vierstelligen Bereich, wenn ich mich richtig entsinne. Ist schon etwas her. Kann inzwischen günstiger geworden sein.

Mein Retter in der Heuschnupfennot: Fenistil-Tropfen.

Mein Retter in der Heuschnupfennot: Fenistil-Tropfen.

Was mir aber tatsächlich hilft, entdeckte ich am Ende der vergangenen Heuschnupfensaison: Fenistil-Tropfen. 40 morgens, 20 abends, die Sache ist geritzt. Das ist noch unter der empfohlenen Anwendungsmenge. Reicht bei mir aber vollkommen aus, um mich weitestgehend frei von den Beschweren zu halten.

Ich bin so begeistert, dass ich an dieser Stelle tatsächlich unentgeltlich “Werbung” für dieses Produkt mache. Wer also Beschwerden mit Heuschnupfen hat, dem würde ich zu diesen Tropfen raten. Wenn Sie nicht wirken sollten, tut’s mir Leid um die paar Euros. Einen Versuch würde ich trotzdem empfehlen.

 

Was sind so Eure Favoriten bei Heuschnupfen?

 

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